Historische Entwicklung und Idee des Integralen Taktfahrplans

Seit Beginn der ICE-Planung wurde von kritischen Verkehrsplanern bemängelt, dass der mit hohem Einsatz von Steuergeldern erzielte Fahrzeitnutzen von Neubaustrecken nur wenig auf das restliche Streckennetz ausstrahlt und ein Teil der erzielten Fahrzeitgewinne durch lange Wartezeiten auf Anschlusszüge wieder verloren ginge. Um diesem Problem entgegen zu wirken wurde in den 1970er Jahren der Integrale Taktfahrplan (ITF) erstmals in den Niederlanden angewendet. Die Idee: Es wird zuerst ein Fahrplan nach dem Kriterium möglichst kurzer Umsteigezeiten entworfen und dann wird ermittelt, welche Baumaßnahmen erforderlich sind, um den Fahrplan umsetzen zu können, und zwar sowohl hinsichtlich der sogenannten Kantenfahrzeiten als acuh hinsichtlich der Kapazität.

Bei den Kantenzeiten geht es darum, dass die Fahrzeiten der Züge zwischen zwei benachbarten Taktknoten immer ein Vielfaches einer halben Stunde abzüglich d